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HUNDERT KILOMETER EMSCHERGESCHICHTEN

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Konzert-Lesung mit Claus Dieter Clausnitzer

Mit Texten von Bertolt Brecht, Max von der Grün, Hans Marchwitza, Joseph Roth, Levin Schücking u.a. 

Eine literarisch-musikalische Zeitreise durch 200 Jahre Geschichte entlang der Emscher. In einer Mischung aus Prosa, Lyrik, Anekdoten und Sagen werden die Besonderheiten und Schönheiten der Region beschrieben. Auf diesem Hörbuch werden so markante Themen wie Bergbau, Bier, Tauben und Fußball nicht fehlen. Die Texte werden kommentiert und ergänzt durch Geräusche der Emscher, Klänge aus dem Bergbau sowie Kompositionen von Frank Fröhlich.

Wenn es darum geht, dem Reisehörbuch eine eigenständige, auch musikalische Qualität zu geben, geht das Label Goldmund aus Dresden am weitesten. Goldmund Hörbücher, gegründet 2004, ist der Verlag des Dresdener Gitarristen und Komponisten Frank Fröhlich. Kernstück der Produktionen ist jeweils die von Fröhlich eigens komponierte und ausschließlich mit Gitarren, Cellos, Harfen und Blasinstrumenten eingespielte Musik. Ein besonderes Format haben da die 100 Kilometer Emschergeschichten. Auch sie verbinden literarische Texte mit Fröhlichs Kompositionen, ergänzen diese aber noch durch Originalgeräusche. Bereits am Anfang des Hörbuchs zwitschert und plätschert es so lebhaft, dass man gar nicht anders kann, als den Kopf in eine andere Region reisen zu lassen, die wie keine andere in Deutschland durch eine übermächtige Industrialisierung geprägt ist. Die Texte liest der Schauspieler Claus Dieter Clausnitzer souverän und stimmkräftig.  Im Loren- Groove“ oder Wasserpumpen- Groove“ lassen sich Fröhlich und seine Musiker von den typischen Industriegeräuschen entlang des Flusses inspirieren und verwandeln diese in anmutige Töne. Ausgerechnet bei dem eher randständigen Emscher- Thema ergibt sich aus Text und Musik eine ganz neue Qualität. Das Hörbuch „100 Kilometer Emschergeschichten“ ist ein Kleinod der Gattung und womöglich gerade deshalb so gut gelungen, weil es sich mit einem Reiseziel beschäftigt, an das der Hörer keine überhöhten touristischen Erwartungen stellt. Die Zeit